Günther-Rühle-Preis für Trigal Sandberger Cañas und Marius Petrenz

Günther-Rühle-Preis für Trigal Sandberger Cañas und Marius Petrenz


Günther-Rühle-Preis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste  

Woche Junger Schauspielerinnen und Schauspieler

»Die Produktion ›ich sehe was / was du nicht siehst‹ des Theaters der Stadt Aalen triumphiert bei der Woche junger Schauspielerinnen und Schauspieler in Bensheim. Das Stück von Sergej Gößner gewann in der Inszenierung von Julius Max Ferstl alle drei Preise des Festivals: den Günther-Rühle-Preis, den Publikumspreis und den Preis der Schüler*innen-Jury.

Der mit 3.000 Euro dotierte Günther-Rühle-Preis für herausragende schauspielerische Leistungen ging an Trigal Sandberger Cañas und Marius Petrenz für ihr intensives Zusammenspiel in ›ich sehe was / was du nicht siehst‹. Die Jury, Sibylle Broll-Pape, Florian Krumb und Sven Rausch, würdigte die ›außergewöhnliche Präzision und Sensibilität des Spiels‹. Magistrat der Stadt Bensheim, s. nachtkritik, 30.03.2026 Link

Jugendstückepreis 2026 beim Heidelberger Stückemarkt 2026

»Der Jugendstückepreis 2026  geht an das Gastspiel des Theaters der Stadt Aalen, ›ich sehe was / was du nicht siehst‹ von Sergej Gößner in der Regie von Julius Max Ferstl. Die Auszeichnung ist darüber hinaus mit einer Einladung in das Rahmenprogramm der Mülheimer Theatertage verbunden.« Theater Heidelberg, nachtkritik 04.05. Mitteilung Theater Heidelberg, nachkritik 03.05., weiterlesen...

»Der Abend war nicht nur mit Abstand die beste Produktion des Jugendstücke-wettbewerbs, sondern einer der Höhepunkte des gesamten Programms. Ein äußerst präzises, tastendes, nie bevormundendes Stück, eine behutsame Regie, eine tolle Bühne, hinreißende Spieler*innen – hier stimmte alles.« Georg Kasch, nachtkritik, weiterlesen hier

»Als Duo wirken die beiden eingespielt, strahlen eine große Lockerheit und Vertrautheit aus, ob sie nun bei der "Partyyy" dancen oder so tun, als würden sie auf dem Mofa herumdüsen.  Gerade Sandberger Cañas findet ein enormes Ausdrucksspektrum, um Gender zu performen, sei es als vermeintlicher Macker, verstörtes Opfer oder verpeilter Bekannter Simon, der, völlig besoffen, die Szene in Hannahs Zimmer aus einem Wandschrank heraus beobachtet hat, wie sich Jahre später auf einer WG-Feier herausstellt. Nahe geht Petrenz’ Monolog über die Kuscheltherapie, die ihm die Mutter als Kind aufzwang und die er als eine erste gewaltförmige Erniedrigung erfuhr...« Elena Philipp, nachtkritik, 27.04.26, weiterlesen...

Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 2026

Der Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 2026 geht an Sergej Gößner, der sich mit seinem Stück „ich sehe was / was du nicht siehst“ unter rund 100 Bewerbungen durchgesetzt hat.
Erster Stückepreis (15.000 Euro) | Sergej Gößner: ›ich sehe was / was du nicht siehst‹: Der Dramatiker lädt mit diesem Stück ein, sich zu erinnern: eine Hausparty, Flaschendrehen, der erste Kuss – vielleicht mehr? Doch was, wenn die Erinnerung nicht unbeschwert ist, sondern einer Grenzerfahrung gleichkommt. In sensiblen, fast poetischen Tönen bewegen wir uns zwischen Erinnern, Vermuten und Vergessen (wollen). Gößner zeichnet vielschichtige Perspektiven zu sexualisierter Gewalt unter Jugendlichen, Machtmissbrauch, Unsicherheit, Scham und der Schwierigkeit Grenzen zu ziehen – und die richtigen Worte zu finden, um vor allem ernst genommen zu werden.« Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Weiterlesen...