«Es ist nicht dort, es ist da«

Szenen nach
Eugène Ionesco

Die merkwürdigen Zerdenk-Stücke des rumänisch-französischen Schriftstellers Eugène Ionesco stellen seit mehr als sechzig Jahren die Welt auf den Kopf. Ionesco setzt der erklärbaren Welt ein Universum der imaginären Lösungen entgegen, eine Nonsens-Welt, bevölkert von (alb-) traumhaften Gestalten. Metaphyischen Schrecken kombiniert er dabei mit konsequenter Albernheit.

»Die Nashörner«, bilden heute weltweit immer noch einen festen Bestandteil der Theater-Spielpläne. Weniger bekannt ist Ionesco als Meister der kleinen Form, als Autor einer Vielzahl von Kurzdramen und Einaktern. Sie zeugen von der zutiefst komischen Hilflosigkeit des Menschen angesichts der Unerklärlichkeit des eigenen Daseins. Der dritte Jahrgang Schauspiel stellt sich dieser Begegnung mit dem Klassiker des absurden Theaters. Den Wortkaskaden Ionescos setzen die jungen Akteur*innen in der Regie von Christian von Treskow einen dynamischen Bewegungsfuror entgegen, der sich zwischen Tanztheater, commedia dell'arte, Expressionismus und Sport bewegt. Ein unterhaltsamer und im besten Sinne komisch-beklemmender Abend.

13.12.2017 (Premiere)

Weitere Vorstellungen
15.12.*, 16.12.2017 | 19.30 Uhr
17.12.2017, 18 Uhr 
Einlass: 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Theaterturm der ADK
Akademiehof 1,  71638 Ludwigsburg
Eintritt 8,- Euro/ ermäßigt 5,- Euro

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